Alpine A390: Der erste SUV der Marke jetzt ab 61.390 £ bestellbar

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Alpine hat damit begonnen, Bestellungen für den A390, sein erstes Sports Utility Vehicle (SUV), entgegenzunehmen. Mit einem Preis ab 61.390 £ liegt er um über 7.000 £ unter dem Porsche Macan Electric und bietet gleichzeitig einen leistungsstarken Elektroantrieb. Der A390 positioniert sich als fahrerorientierte Alternative zu herkömmlichen Elektro-SUVs und legt mehr Wert auf Agilität und Handling als auf reine Reichweite oder Effizienz.

Preise und Ausstattungsvarianten

Derzeit ist die A390 in zwei Ausstattungsvarianten erhältlich: als Einstiegsmodell GT für 61.390 £ und als Premiere Edition für 65.390 £. Lieferungen werden noch im Sommer erwartet. Ein leistungsstärkeres GTS-Modell mit 464 PS wird später im Jahr zum Preis von 69.390 £ erhältlich sein. Mit dieser Preisstrategie konkurriert der A390 mit Konkurrenten wie dem BMW iX3 (ab 53.250 £) und dem Mercedes GLC Electric (ab 60.350 £), bleibt aber teurer als der BMW.

Leistung und Antriebsstrang

Alle A390-Varianten verfügen über einen Dreimotorenaufbau (zwei hinten, einer vorne) für Allradantrieb. Der GT und die Premiere Edition leisten 395 PS und 661 Nm Drehmoment und beschleunigen in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der GTS steigert die Leistung auf 464 PS und 824 Nm und verkürzt den Sprint auf 3,9 Sekunden – schneller als ein Porsche Macan 4S. Die Höchstgeschwindigkeiten erreichen 124 Meilen pro Stunde (GT/Premiere) und 137 Meilen pro Stunde (GTS).

Der 89-kWh-Akku des A390 ermöglicht eine Reichweite von bis zu 341 Meilen beim GT und Premiere, während sie beim GTS auf 312 Meilen sinkt. Das Gleichstrom-Schnellladen mit 190 kW lädt die Batterie in weniger als 25 Minuten von 15 % auf 80 % auf. Mit einem Gewicht von 2.124 kg ist der A390 deutlich schwerer als das leichte A110-Coupé von Alpine, aber die Marke legt Wert auf ein fahrerorientiertes Erlebnis durch präzise Drehmomentverteilung und reaktionsschnelles Handling.

Design und Interieur

Das Äußere des A390 behält Elemente des früheren Konzepts bei, darunter ein Lichtbalken über die gesamte Breite und elegante Tagfahrlichter. Zu den Hauptmerkmalen gehören bündige Türgriffe, eine abfallende Fastback-Dachlinie und ein 532-Liter-Kofferraum.

Im Inneren verfügt der A390 über ein 12,3-Zoll-Fahrerdisplay und einen 12-Zoll-Zentral-Touchscreen. Er teilt die gleichen Komponenten wie der Renault Scenic E-Tech, ist jedoch mit Alpine-spezifischer Software wie Rundenzeitmessern und G-Force-Anzeigen angepasst. Zur Standardausstattung gehören ein Soundsystem mit 13 Lautsprechern, ein beheiztes Lenkrad und drahtlose Smartphone-Konnektivität. Die Premiere Edition verfügt zusätzlich über einzigartige 20-Zoll-Räder, blaue Bremssättel und elektrische Sportsitze mit Massagefunktion.

Zukünftige Erweiterung

Der A390 ist nach dem A290 Hot Hatch das zweite vollelektrische Modell in der Produktpalette von Alpine. Das Unternehmen plant, bis 2030 sieben neue Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen, darunter weitere SUVs, einen neuen Sportwagen A110, einen Roadster und ein viersitziges Coupé, das den Namen A310 wieder aufnimmt.

Alpine möchte sich als leistungsorientierte EV-Marke eine Nische erobern und Sportlichkeit mit Alltagstauglichkeit verbinden. Der A390 ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung und bietet eine überzeugende Alternative zu konventionelleren Elektro-SUVs, indem er Fahrdynamik und ansprechende Technologie in den Vordergrund stellt.