Der Plug-in-Hybrid BMW Dies übertrifft die von vergleichbaren Dieselmodellen erreichten 48,7 mpg deutlich und reduziert gleichzeitig die Abgasemissionen. Trotz eines Gewichts von 2,1 Tonnen, das die Leistung und Fahrqualität auf schlechten Straßenoberflächen beeinträchtigt, bietet das Fahrzeug eine überzeugende Mischung aus Praktikabilität und Effizienz.
Reale Leistung und Datenverfolgung
Die „My BMW“-App von BMW verfolgt das Fahrerverhalten und zeigt, dass das Testfahrzeug 52 % der Zeit elektrisch betrieben wurde. Dies ist zwar konkurrenzfähig, platziert den Fahrer jedoch in der unteren Hälfte der X3 30e-Besitzer, wenn es um die Maximierung des elektrischen Fahrens geht. Das System fördert aktiv die Maximierung der elektrischen Reichweite, da PHEVs deutlich niedrigere Betriebskosten als herkömmliche Benzin- oder Diesel-SUVs liefern können.
Auf einer Laufleistung von 4.418 Meilen benötigte das Fahrzeug nur drei Tankfüllungen, die Gesamtkosten beliefen sich auf 185,90 £. Unter Verwendung eines nutzungsabhängigen Stromtarifs (7 Pence pro kWh) kostet das Aufladen der 19,7-kWh-Batterie weniger als 1,50 £ pro Vollladung und wurde im Testzeitraum 38 Mal durchgeführt. Daraus ergeben sich geschätzte Betriebskosten von 12 Pence pro Meile.
Plug-in-Hybrid als Übergangsschritt
Plug-in-Hybride wie der X3 30e gewinnen als Sprungbrett für vollelektrische Fahrzeuge an Bedeutung. Im Jahr 2025 waren sie der am schnellsten wachsende Motortyp im Vereinigten Königreich und machten 11 % der Neuzulassungen von Pkw aus, was den Anteil der Dieselfahrzeuge mehr als verdoppelte. Die Weiterentwicklung des X3 gegenüber dem früheren MINI Countryman PHEV mit seiner verdreifachten elektrischen Reichweite verdeutlicht diesen Fortschritt.
Allerdings hat die Benutzerfreundlichkeit leicht nachgelassen. Der Zugriff auf die eDrive-Einstellungen erfordert das Navigieren auf mehreren Bildschirmen, während ältere Modelle über einen einfachen physischen Schalter verfügten. Die Software von BMW priorisiert den automatisierten Betrieb, es mangelt jedoch an Transparenz und manueller Steuerung, was manche Fahrer möglicherweise bevorzugen.
Langfristige Eigentums- und Kostenanalyse
Das Testfahrzeug ist mit mehreren Optionen ausgestattet, sodass sich die Gesamtkosten auf 59.015 £ (vor zusätzlichen Upgrades) belaufen. Zu den wichtigsten Optionen gehören das M Sport Pro Pack, das Comfort Plus Pack, Technologie-Upgrades und kosmetische Verbesserungen wie mattschwarze 21-Zoll-Leichtmetallfelgen. Während die Anfangsinvestition hoch ist, sind die langfristigen Betriebskosten wettbewerbsfähig.
Der X3 bietet ausreichend Platz im Innenraum, mit ausreichend Beinfreiheit hinten und einem 460-Liter-Kofferraum. Allerdings reduziert die Hybridbatterie die Speicherkapazität im Unterboden. Die Leistung des Fahrzeugs ist ausreichend, die kombinierte Leistung von 295 PS bietet ausreichend Leistung für Überholvorgänge und Autobahnfahrten, auch wenn der Vierzylindermotor etwas angestrengt klingen kann.
Fazit
Der BMW X3 30e xDrive M Sport hält sein Versprechen eines effizienten Betriebs und ist damit ein starker Konkurrent im Plug-in-Hybrid-Segment. Während die Benutzerfreundlichkeit und die hohen Anschaffungskosten nach wie vor Nachteile sind, deuten der reale Kraftstoffverbrauch, die niedrigen Emissionen und die wachsende Beliebtheit des Fahrzeugs darauf hin, dass es eine wertvolle Nische für Fahrer füllt, die auf Elektromobilität umsteigen.
