Urus SE Performante: Lambs schnellster SUV

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Lamborghini will die Krone. Der Titel „Performance-SUV“ gehört nun ihnen. Sie bringen den neuen Urus SE Performante auf den Markt. Es ist das bisher heißeste Derivat ihres Familientransporters. Kein Scherz.

Der Antriebsstrang ist ein Plug-in-Hybrid. Es kombiniert den bekannten 4,0-Liter-Biturbo-V8 mit einem einzigen Elektromotor. Die Zahlen sehen gut aus. Die kombinierte Leistung beträgt 800 PS und 737 lb-ft. Das sind 11 PS mehr. Warum? Frei fließende Auspuffanlagen und neu geschriebene Motorsoftware. Einfache Änderungen. Tolles Ergebnis.

Für Lamborghini ist der Klang wichtig. So auch das alte Setup. Nicht mehr. Ein neues Akrapovic -System ersetzt die Cross-Pipe-Konfiguration des SE. Bei diesem alten Ding trafen sich die Rohre in der Mitte und verliefen dann über die gesamte Länge des Wagens. Unordentlich. Diese Version teilt sie. Eine Pfeife pro Bank. Abgase entweichen schneller. Der Ton? Lamborghini behauptet, er sei „leistungsstärker“. Auch die Rohre sind aus Aluminium. Das nimmt 10 kg ab.

Gewichtsreduktion ist hier die Obsession. Schauen Sie sich die Verwendung von Kohlefasern an. Die Motorhaube ist aus Carbon. Das Dach, die Kotflügel, die Seitenschweller, der Heckdiffusor – alles davon. Es fügt eine starke Ästhetik hinzu und entfernt gleichzeitig Masse. Ein neuer Brems- und Stabilitätsregler verliert 4 kg. Durch die leichtere Schalldämmung sinkt das Gewicht um weitere 3 kg. Die Ledersitze sind weg, sie wurden gegen das Material „Corsa Tex“ aus Dinamica getauscht, wodurch 2,7 kg eingespart wurden. Gesamtersparnis? 32 kg gegen den regulären SE. Das Auto bringt 2.473 kg auf die Waage. Schwer? Ja. Aber leichter.

Auch die Steuerung wird intelligenter. Der Performante leiht sich den Fahrcomputer ‘6D’ vom Supersportwagen Temerario. Es verfolgt die Beschleunigung auf der X-, Y- und Z-Achse. Tonhöhe. Rollen. Gieren. Jede Bewegung wird gemessen. Der Computer passt die Dynamik feiner an als zuvor. Es weiß, wann Sie abdriften. Möglicherweise nicht.

Der Look ist ausgefallen. Absichtlich so. Klobige Splitter. Röcke. Spoiler. Diese Teile dienen nicht nur der Show. Sie maximieren die aerodynamische Leistung. Der Abtrieb steigt im Vergleich zum SE um 23 %. Ein in den vorderen Stoßfänger und die Motorhaube integrierter S-Kanal drückt die Nase bei steigender Geschwindigkeit nach unten. Die Physik macht ihr Ding. Und hier ist der Clou: Trotz all dieser Spoiler sinkt der Luftwiderstand um 5 %. Der Unterboden ist glatter. Der Heckdiffusor ist der größte, der jemals in einen Urus eingebaut wurde. Es funktioniert.

Wirst du es kommen hören? Definitiv.