Vermont denkt darüber nach, seinen Nummernschildern etwas Persönlichkeit zu verleihen. Im Moment sind sie krass. Weiße Schrift auf blattgrünem Hintergrund. Es ist die Definition von „all business“. Sogar die Special-Interest-Schilder mit Logos von Amateurfunkern oder der National Ski Patrol sehen aus, als wären die Symbole nachträglich angebracht worden. Auch die Auswahl ist dünn. Sie können kein Schild für eine nationale Sportmannschaft kaufen, weil es in Vermont keins gibt. Es ist ein Staat, dessen Heckstoßstange stets streng funktionsfähig gehalten wurde.
Das könnte sich bald ändern.
So funktioniert die Vermont-Emoji-Nummernschildrechnung
Die Staatsvertreterin Rebecca White legte Ende Januar 2020 einen Gesetzentwurf vor. Sie schickte den Vorschlag an den Verkehrsausschuss des Staates. Die Kernidee? Lassen Sie Autofahrer eines von sechs unentschlossenen Emojis zu ihren neuen Schildern hinzufügen.
Das Emoji würde neben der Standardkombination aus Buchstaben und Zahlen stehen. Es würde keine Zeichen ersetzen. Der alphanumerische Code bleibt die offizielle Identifikation. Das bedeutet, dass Staatspolizisten im Radio wahrscheinlich nicht „Aubergine“ oder „Sonnenbrille“ rufen werden. Sie identifizieren Spezialkennzeichen anhand ihrer Hauptnummer, und dies würde wahrscheinlich demselben Protokoll folgen.
Das Büro von Rep. White reagierte nicht auf Anfragen nach Kommentaren. Spekulation ist alles, was wir haben. Allerdings sind in der Welt der Fahrzeugzulassung noch seltsamere Dinge passiert.
Warum das nicht so verrückt ist, wie es klingt
Die Leute gehen davon aus, dass dies eine wilde, beispiellose Idee ist. Das ist es nicht.
Queensland, Australien, macht dies seit 2019. Dort stehen fünf spezifische Emojis zur Verfügung. Sie paaren sich mit einer Folge aus drei Buchstaben und zwei Zahlen. Das australische System ist tatsächlich chaotischer und unterhaltsamer als das, was Vermont vorschlägt.
In Queensland können Fahrer wählen:
– Text- und Hintergrundfarben
– Hintergrunddesigns wie malerische Landschaften oder Zeichentrickfiguren-Logos
– Benutzerdefinierte Beschriftungen auf bestimmten Tellern
– Doppelte Tellersätze mit unterschiedlichen Designs, die Sie nach Belieben austauschen können
Der Vorschlag von Vermont ist deutlich zurückhaltender. Es ist nur ein Emoji im aktuellen Design.
Welcher Bundesstaat wird der erste in den USA sein?
Wenn das Gesetz verabschiedet wird, wird Vermont der erste Bundesstaat in den Vereinigten Staaten sein, der Emoji-Nummernschilder anbietet. Es ist ein kleiner Schritt. Der Preis ist nicht festgelegt. Die spezifischen Emojis werden nicht ausgewählt. Die Details sind noch vage.
Werden weitere Staaten folgen? Wahrscheinlich nicht sofort. Der Green Mountain State ist nicht gerade für mutige Entscheidungen im Automobilbereich bekannt. Aber wenn ein Staat den Code knackt, könnten die Dominosteine fallen.
„Vermont ist traditionell ein Geschäft, wenn es um Nummernschilder geht.“
Der Staat hatte noch nie eine nationale Sportmannschaft, mit der man auf einem Teller prahlen konnte. Vielleicht ist also ein bisschen digitaler Albernheit überfällig. Wir hoffen, dass andere Staaten mitmachen. Wir hoffen, dass sie uns einen Grund zum Lachen geben.
Bis dahin bleiben wir bei grünen Rechtecken und weißem Text. Oder vielleicht bekommen wir ein winziges pixeliges Gesicht. Wer weiß?






























