Volkswagen ist seit langem ein Befürworter der Integration aller Antriebsstränge in sein kommerzielles Angebot. Benzin? Überprüfen. Diesel? Standardausgabe. Vollelektrisch? Sie machen dort großen Druck. Aber jetzt gibt es einen neuen Anwärter. Die Plug-in-Hybrid-Technologie ist endlich in der Transporter-Reihe angekommen.
Es ist eine bedeutende Veränderung. Dies ist das erste Mal, dass VW eine Plug-in-Hybrid-Option für den legendären Transporter anbietet. Und sie beschränken es nicht nur auf die Frachtführer. Der Kombi-Personenwagen und das Shuttle-Modell mit Sitzplätzen für fünf bis neun Personen erhalten die neue eHybrid-Behandlung.
Warum ist das wichtig? Für Unternehmen und private Käufer mit Bedarf an Nutzwert ist der Shuttle besonders interessant. Sein CO2-Ausstoß liegt bei 95 g/km. Diese Zahl öffnet die Tür zu vorteilhaften Steuersätzen in mehreren Gerichtsbarkeiten. Dies ist derzeit ein seltener Sweet Spot für die Kfz-Besteuerung.
Unter der Haube: Leistung trifft auf Effizienz
Die Mechanik basiert auf einem 2,5-Liter-Benzinmotor. Das ist jedoch nicht die ganze Geschichte. Ein Elektromotor unterstützt den Verbrennungsmotor. Die Stromversorgung erfolgt über einen 11,8-kWh-Lithium-Ionen-Akku. Der Antrieb erfolgt über ein CVT-Getriebe auf die Vorderräder.
Die Spitzenleistung wird mit 229 PS angegeben. Das ist nützlich. Aber die wahre Geschichte für Stadtfahrer ist die rein elektrische Möglichkeit. Einige Varianten geben eine EV-Reichweite von bis zu 35 Meilen an. Genug für einen ganzen Tag städtische Lieferungen? Wahrscheinlich.
Wenn die Batterie leer ist, hört das System nicht auf zu arbeiten. Zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit wird auf den Standard-Hybridmodus zurückgegriffen. Bei Bedarf können Sie sogar mit Benzin fahren. Das Aufladen von Null auf Voll dauert mit einem standardmäßigen 3,7-kW-Wechselstromladegerät über Nacht etwa 4,5 Stunden. Nicht sofort. Aber ausreichend für die meisten Nachtparkszenarien im Depot.
Nutzlast, Abschleppen und reale Nutzung
VW gibt einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von bis zu 74,3 mpg an. Dieser Wert gilt für den Kastenwagen mit kurzem Radstand, der mit einer Mischung aus Strom und Benzin betrieben wird. Die Ergebnisse in der realen Welt können natürlich variieren. Es deutet jedoch auf deutliche Einsparungen gegenüber reinen Dieselvarianten im Stop-and-go-Verkehr hin.
Die Leistungsfähigkeit bleibt kompromisslos. Der Transporter eHybrid kann einen gebremsten Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 2.300 kg ziehen. Die maximale Nutzlast beträgt je nach Konfiguration und gewählter Ausstattungsvariante 1.132 kg. Für einen Hybrid ist das respektabel.
Sie fragen sich vielleicht, wie es im Vergleich zu seinem Hauptkonkurrenten abschneidet. Der Ford Transit Custom bietet bereits einen Plug-in-Hybrid-Antrieb. Der Plattformkollege von VW ist schon seit einiger Zeit in diesem Rennen. Die Frage ist nun, ob der Transporter beim Preis oder bei der Ausstattung punkten kann.
Preisvergleich: VW vs. Ford Transit Custom
Preisdetails offenbaren eine Wettbewerbslandschaft. Wir betrachten hier Zahlen ohne Mehrwertsteuer, was direkte Vergleiche für umsatzsteuerpflichtige Unternehmen erschwert. Allerdings sind die Daten krass.
Der Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid kostet ab 42.239 £. Dieser Preis beinhaltet die Kosten für unterwegs, jedoch ohne Mehrwertsteuer.
Der Volkswagen Transporter mit kurzem Radstand in der Commerce-Basisausstattung beginnt bei 38.154 £. Diese Zahl versteht sich zuzüglich Mehrwertsteuer und zuzüglich Fahrtkosten. Es ist der günstigste Einstiegspunkt. Wenn Sie jedoch spekulieren, ändern sich die Dinge. Ein voll ausgestatteter Transporter Kombi in Sportline-Ausstattung treibt den Preis auf 53.954 £.
Was ist also der bessere Kauf? Dies hängt von Ihrer Steuersituation und Ihrem Nutzlastbedarf ab. Der Shuttle bietet einen Sitzplatznutzen, der mit dem Transit Custom mithalten kann, allerdings mit möglicherweise geringeren CO2-Steuerauswirkungen. Der Kastenwagen bleibt das Arbeitstier.
Der Markt für leichte kommerzielle Plug-Ins heizt sich auf. VW holt hier nicht nur auf; Sie versuchen, die Kategorie zu definieren. Werden sich Autofahrer aus Gründen der städtischen Sauberkeit für die elektrische Reichweite von 35 Meilen entscheiden?





























