Die meisten Menschen kennen es als Propan, aber technisch gesehen gehört Flüssiggas zu einer Familie von Kraftstoffen. Dazu gehören Propan, Butan und Isobutan. Diese Komponenten befinden sich in flüssiger Form in Tanks. Damit das so bleibt, braucht es nur mäßigen Druck. Die Mischung ändert sich je nachdem, was Sie tun. Kaltes Wetter? Sie brauchen mehr Propan. Warmes Klima? Sie können sich auf Butan verlassen.
Der eigentliche Unterschied liegt in den Siedepunkten.
Propan siedet bei -44°F (-42°C). Das ist kalt. Es verdampft sofort, wenn Sie es aus einem unter Druck stehenden Tank herauslassen. Sie brauchen keine extravaganten Heizgeräte, um es zum Brennen zu bringen. Eine einfache Düse funktioniert. Es ist sauber. Es ist zuverlässig. Deshalb ist es der König unter den tragbaren Kraftstoffen.
Butan ist anders. Es siedet bei 31°F (-0,6°C). Darunter? Es bleibt flüssig. Im Winter brennt es nicht. Dies schränkt seinen Einsatz ein. Es wird oft mit Propan gemischt, um den Betrieb bei sinkenden Temperaturen aufrechtzuerhalten.
Energiedichte: Wie viel Strom steckt im Tank?
Der Energieertrag ist wichtig. Sie möchten wissen, wie weit Sie mit einem einzigen Pfund Kraftstoff kommen können.
Propan liefert 21.548 BTU pro Pfund. Butan liegt mit 21.221 BTU knapp dahinter. Beide schlagen Benzin deutlich.
Hier ist die Aufschlüsselung:
* Propan: 21.500 BTU/Pfund
* Butan: 21.200 BTU/lb
* Benzin: 17.500 BTU/lb
* Kohle: 10.000 BTU/Pfund
* Holz: 7.000 BTU/Pfund
Flüssiggas hat mehr Leistung pro Pfund als das Zeug in Ihrem Benzintank. Es ist dicht. Es ist effizient.
Ethan und Methan: Nicht ganz Flüssiggas
Möglicherweise hören Sie Ethan und Methan in der Kategorie LP zusammengefasst. Sie sind brennbar. Sie liegen als Gase bei Normaldruck vor. Für Fahrzeugkraftstoffe oder tragbare Tanks sind sie jedoch nicht praktikabel.
Warum? Druck.
Die Verflüssigung von Ethan und Methan erfordert einen wahnsinnigen Druck. Sie würden dickere Metalltanks benötigen. Schwerere Ventile. Mehr Technik. Für den kommerziellen Einsatz ist es unpraktisch. Propan und Butan sind ideal. Sie verflüssigen sich leicht. Sie lassen sich sicher aufbewahren. Sie brennen sauber.
Wenn Sie also „LP-Gas“ auf einer Kraftstoffpumpe oder einer Grillflasche sehen, denken Sie an Propan. Oder eine Mischung, bei der Propan die Hauptrolle spielt. Es ist das Einzige, das die Kälte übersteht, ohne sich zu beschweren.
Woher kommt dieses Zeug? Das ist die nächste Frage. Und die Antwort liegt in der Ölraffinierung. Aber zuerst müssen Sie wissen, warum dieser Kraftstoff besser für die Langlebigkeit Ihres Motors ist. Mehr dazu später.





























