Volkswagen ID. RoomZZ-Konzept: Ein Blick in die Zukunft elektrischer SUVs

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Das nächste Volkswagen SUV ist da. Na ja, zumindest das Konzeptauto, aus dem wahrscheinlich die Serienversion hervorgehen wird. Der deutsche Autohersteller nutzte den Moment der Shanghai Auto Show, um einen neuen Eintrag im ID vorzustellen. Familie. Zu dieser Produktpalette gehören bereits ein kompaktes Stadtauto, ein neu aufgelegter ID. Buzz-Kleinbus, der vollautonome ID. Vizzion-Limousine und eine elektrische Version des klassischen Dünenbuggys Meyers Manx. Aber der Ausweis. RoomZZ ist derjenige, der Aufmerksamkeit verlangt.

Raum- und Designinnovation

Dieses Elektro-SUV richtet sich an Familien. Es ist groß. Das Konzept ist fünf Meter lang. Sie können die ID sehen. Design-DNA sofort. Ein durchgehendes Lichtband verbindet den Frontgrill mit den Scheinwerfern. Das Heck folgt der gleichen Logik. Aber der eigentliche Clou ist das Türsystem.

Keine B-Säulen. Schiebetüren. Antagonistische Bewegung.

Beim Öffnen der Türen scheint die Vordertür neben der Karosserie zu schweben. Es entsteht ein Gefühl von Innenraum, das fast unmöglich erscheint. Der Effekt ist optisch atemberaubend. Erwarten Sie jedoch nicht, dass es in die Produktion gelangt. Dieser spezielle Türmechanismus übersteht die technische Realität eines Massenmarktfahrzeugs möglicherweise nicht.

Die ID. Ökosystem

Volkswagen lässt nicht einfach ein beliebiges Auto fallen. Dieses Konzept ist Teil einer umfassenderen Strategie. Die Messe in Shanghai ist für sie zu einer Plattform geworden, um ihre elektrischen Ambitionen zu präsentieren. Der Ausweis. Das Sortiment erweitert sich schnell.

Die ID. RoomZZ bietet einen Ausblick darauf, wie Volkswagen das Segment der Familien-Elektro-SUVs dominieren will.

Die anderen ausgestellten Konzepte erzählen den Rest der Geschichte. Der Ausweis. Buzz bringt den Kultstatus des ursprünglichen Transporters zurück. Der Ausweis. Vizzion verschiebt die Grenzen mit Autonomie und Sprachsteuerung der Stufe 5. Der Ausweis. Buggy ist eine Hommage an die Strandkultur der 1960er Jahre mit einem modernen Elektro-Touch.

Produktionsunsicherheit

Während das Konzept straßenreif aussieht, erzählen die Türen eine andere Geschichte. Der schwebende Türeffekt ist ein Design-Schnörkel. Es betont den Raum. Es sieht futuristisch aus. Die Herstellung eines solchen Mechanismus erhöht jedoch die Komplexität. Es erhöht die Kosten.

Volkswagen muss Ästhetik mit Praktikabilität in Einklang bringen. Die Länge von fünf Metern lässt auf einen großen Innenraum schließen. Das Fehlen einer zentralen Säule stützt diese Behauptung. Aber wenn die Türen nicht mithalten, wird das fertige Auto konventioneller aussehen.

Die Shanghai Auto Show bereitet die Bühne. Der Ausweis. RoomZZ beweist, dass die Designrichtung mutig ist. Es beweist auch, dass einige Ideen nur für Konzeptgaragen gedacht sind. Wir werden sehen, was hängenbleibt, wenn das tatsächliche Auto auf den Markt kommt. Im Moment müssen wir nur die Vision bewundern. Und warte.

Digitales Cockpit und AppleSkin-Interieur

Konzeptautos lieben ihre digitalen Armaturenbretter. Der Ausweis. RoomZZ ist keine Ausnahme. Es ersetzt herkömmliche Anzeigen durch ein Head-up-Display, das auf eine Glaskonsole projiziert wird. Das Lenkrad? Es hat einen Bildschirm genau in der Mitte.

Volkswagen blieb nicht bei der Elektronik stehen. Sie führten ein neues Sitzmaterial namens AppleSkin ein. Es gibt fast keine Daten darüber. Wir wissen nur, dass es sich um einen „nachwachsenden Rohstoff“ handelt. Das ist es.

Antriebsstrang- und Leistungsspezifikationen

Mechanisch ist der Aufbau unkompliziert. Allradantrieb. Ein Elektromotor pro Achse.

Die Gesamtleistung liegt bei 225 kW. Das sind etwa 302 PS. Von null auf 60 Meilen pro Stunde dauert es 6,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h begrenzt.

Auf dem Papier sind diese Zahlen nicht beeindruckend. Das müssen sie nicht sein. Dies ist nicht für Streckentage geeignet. Es ist auf Komfort ausgelegt.

Akkureichweite und Ladegeschwindigkeit

Autonomie ist hier der eigentliche Maßstab. Volkswagen gibt an, dass die 82-kWh-Batterie im WLTP-Zyklus 450 km schafft.

Bei der Ladegeschwindigkeit werden die Spezifikationen interessant. Eine Schnellladung mit 150 kW kann in nur 30 Minuten 80 % der Kapazität wiederherstellen. Das sind nützliche Daten für die Fernplanung.

Level 4 Autonomie und Lounge-Modus

Hier wird das Konzept seltsam. Der SUV unterstützt autonomes Fahren der Stufe 4.

Warum ist das wichtig? Denn die Sitze sind drehbar.

Sie drehen sich um 25 Grad nach innen. Dadurch entsteht eine Lounge-Atmosphäre. Passagiere stehen sich gegenüber. Es ist ein bewegliches Wohnzimmer.

Kommerzielle Zeitleiste

Volkswagen behält dies nicht als reines Schaustück. Sie planen eine Serienversion.

Die Markteinführung beginnt 2021 in China. Der Rest der Welt folgt später. Das endgültige Design könnte Ende 2020 erscheinen.

Wir werden sehen, ob das AppleSkin-Material tatsächlich in das Datenblatt aufgenommen wird. Oder wenn es nur ein Schlagwort für eine Pressemitteilung ist.