Der Geely EX2: Billig, geräumig und vielleicht nicht großartig?

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Es ist der größte Verkäufer in China. Jetzt will es Ihren britischen Parkplatz.

Der Preis beginnt bei 20.990 £.

Das ist günstig. Wirklich günstig für ein elektrisches Fließheck.

Der Geely EX2 sitzt in der schwierigen Lücke zwischen dem B-Segment und dem C-Segment. Er beansprucht mehr Innenraum als der neue Volkswagen ID.3 (in diesem Zusammenhang oft mit dem Polo verglichen). Auch preislich will es weit über seiner Gewichtsklasse liegen.

Warte aber eine Sekunde.

Das Basismodell geizt mit Strom. Die „Pro“-Version verfügt über einen dürftigen 35-kWh-Akku. Geely sagt, dass man damit etwa 155 Meilen zurücklegt. Das ist nicht großartig.

Für den Kontext? Der VW ID.3 (mit etwas größerem 37-kWh-Paket) erreicht 204 Meilen.

50 Meilen mehr, nur weil man dort sitzt? Ja.

Aber Sie müssen nicht das kleine kaufen.

Die Ausstattungsvarianten „Max“ und „Ultra“ erhalten eine 47-kWh-Batterie. Dadurch erhöht sich die Reichweite auf 214 Meilen. Immer noch hinter dem 54-kWh-Setup des VW (280 Meilen) zurück, aber der Geely kostet deutlich weniger. Sie können den Max für 23.495 £ haben. Der Ultra? 25.495 £.

Sie werden mit dem Renault 5 konkurrieren. Der Cupra Raval. Der neue Kia EV2. Vielleicht sogar ein MG4.

Innen? Die Technik steht im Vordergrund.

  • 14,6-Zoll-Infotainment-Bildschirm.
  • 8,8-Zoll-Digitaltreiber-Cluster.
  • Kabelloses Apple CarPlay. Android Auto.
  • LED-Leuchten. Schlüsselloser Start.

Lust auf Rüschen? Zahlen Sie extra.

Die Ultra-Ausstattung erhält die zweifarbige Lackierung. Ambientebeleuchtung. Sitzheizung. Ein Lenkrad, das im Januar warm bleibt. Eine elektrische Heckklappe. Und eine Kamera, die alles rund um das Auto sieht.

„In China kostet dieses Auto 7.000 Pfund.“

Das ist der wahre Kicker. Der Inlandspreis lässt den britischen Aufkleber hoch erscheinen. Aber Importe kommen vor. Margen passieren.

Die Kabine fühlt sich seltsamerweise nicht billig an. Viel Plastik? Sicher. Aber das gilt auch für die Hälfte des Segments. Es gibt physische Tasten. Echte Knöpfe. Am Lenkrad und am Armaturenbrett. Das fühlt sich absichtlich an. Schöne, beleuchtete Skyline-Kunst auf dem Armaturenbrett trägt zur Atmosphäre bei.

Wir haben es in China getestet. Die Bildschirme sind scharf. Schnell zu laden. Aber die Benutzeroberfläche? Gesperrt auf Thailändisch. Wir konnten es nicht reparieren.

Der Platz ist jedoch der Trumpf des EX2.

Draußen ist es klein. 4,1 Meter lang.

Aber der Boden ist flach. Völlig flach. Die Fondpassagiere atmen ruhig auf. Es verschlingt die enge Rückbank des Renault 5 zum Mittagessen.

Auch Stiefel erzählen Geschichten.

375 Liter für den Geely. Der Renault 5 hat etwa 300. Selbst der etwas längere BYD Dolphin bietet nur 345 Liter. Außerdem verbirgt der Geely 75 Liter unter der Haube. Das ist der Kofferraum, den man von einem Kompaktwagen nicht erwartet hätte.

Ist das genug, um Dich zu interessieren?

Der EX2 ist nur der Auftakt. Geely bringt bis 2018 sieben weitere Autos nach Großbritannien. Warten Sie. 2028? Ja. 2028.

Zuerst kam der SUV EX5. Jetzt kommt der Starray, ein Plug-in-Hybrid. Danach? Ein Siebensitzer zum Kampf gegen den Skoda Kodiaq. Ein robuster Offroader für Land Rover Defender.

Geely kommt nicht nur vorbei.

Sie pflanzen Fahnen.

Kaufen Sie das günstige Batterieauto? Oder warten, bis der Rest der Aufstellung eintrifft?