Keine Panik. Du siehst keine Geister. Oder Zeitreisende. Schauen Sie einfach. Es gibt einen Fiat Panda. Und ein Renault 5.
Wir schreiben das Jahr 2024, nicht 1983. Aber diese Namen sind zurück. Und sie meinen es ernst.
Europa schwitzt. Billige Elektrofahrzeuge aus China strömen auf den Markt und werden von Woche zu Woche schneller und billiger. Was ist also die Verteidigung? Nostalgie. Hartgesottene, pixelige Nostalgie. Diese beiden sind Europas beste Chance, die rote Flut zu stoppen.
Aber es geht nicht nur darum, billig zu sein. Die Preise sind gut, ja. Etwa 20.000 £. Nahe genug, um keine Rolle zu spielen.
Die wahre Geschichte ist Design. Genauer gesagt, ein Typ. François Lebois. Er arbeitete bei Renault am neuen 5er. Dann wechselte er zu Fiat. Jetzt ist er überall. Es ist, als würde man demselben Architekten dabei zusehen, wie er zwei konkurrierende Häuser entwirft und dann darüber streitet, wessen Haustür cooler ist.
Stil über Spezifikationen. Stylen Sie immer zuerst.
Der Renault 5 ist mittlerweile bekannt. Wir sind es gefahren. Es gefällt uns. Es stoppt den Verkehr. Die Leute zeigen. Die Haube verfügt über eine beleuchtete „5“, die die Akkulaufzeit anzeigt. Ausgestellte Bögen? Ja. Dezente Anspielung auf das wilde Rallyeauto 5 Turbo aus den 80er Jahren.
Dann kommt der Panda. Mintgrün. Kastenförmig.
Und der Renault fühlt sich sofort alt an.
Der Fiat ist nicht mehr winzig. Es ist ein „Grande Panda“. Bekomme es? Größere Kiste. Giorgetto Giugiaro entwarf damals das ursprüngliche quadratische Ding. Dieses Neue behält die brutalistische, blockige Atmosphäre bei.
Sie passen auf die gleiche Spur. Mit einer Ladung fahren sie ungefähr die gleiche Strecke. Aber sie fühlen sich… anders an. Man spielt coole Retro-Technik. Der andere spielt ein geometrisches Puzzleteil.
Was ist besser?
Schwer zu sagen. Vielleicht unmöglich. Der Fiat ist breiter und höher. Mehr Platz. Weniger Charme? Vielleicht.
