RPlate Pro: Das digitale Nummernschild, das die DMV-Faultiere besiegt

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Neville Boston hat nicht jahrelang versucht, die Kraftfahrzeugbehörde zu betrügen. Er hat nicht versucht, das System zu umgehen. Er hat tatsächlich damit gearbeitet. Diese 2008 geschlossene Partnerschaft brachte das RPlate Pro hervor. Dabei handelt es sich um ein digitales Nummernschild, das die Registrierung automatisiert und das Anstehen für Aufkleber überflüssig macht. Das Ergebnis? Ein Gerät, das wie eine Standardplatte aussieht, aber eher wie ein vernetztes IoT-Gadget funktioniert.

Wie ein Kindle für Ihr Auto

Das RPlate Pro nutzt E-Ink-Technologie. Du kennst die Sorte. Es handelt sich um denselben stromsparenden Bildschirm, der auch in älteren Kindle-E-Readern zu finden ist. Es zeigt Kfz-Kennzeichen und Zulassungsdaten in kräftigem Schwarzweiß an. Da es sich um E-Ink handelt, verbraucht die Platte keinen Strom, um ein Bild zu halten. Es verbraucht nur Energie, wenn sich die Anzeige ändert.

„Um ein Bild anzuzeigen, ist kein Strom erforderlich, sodass das Schild immer als Nummernschild fungiert.“

Die Installation ist unkompliziert. Das Gerät wird direkt an die Batterie Ihres Fahrzeugs angeschlossen. Aber hier ist der Clou. Wenn jemand versucht, das Kennzeichen zu stehlen, erkennt das System die Unterbrechung. Der Bildschirm wird ausgeblendet. Anschließend wird dem Besitzer eine SMS geschickt. Noch wichtiger ist, dass die alphanumerischen Zeichen durch das Wort STOLEN ersetzt werden. Außerdem sendet es seinen GPS-Standort über die RConnect-Plattform. Sie erhalten eine Benachrichtigung. Du bekommst eine Spur. Sie bekommen einen sehr verwirrten Dieb.

Jeden Tag ein neuer persönlicher Teller

Standard-Metallplatten sind statisch. Beim RPlate Pro ist das nicht der Fall. Fahrer können Spezialdesigns täglich wechseln. Möchten Sie an einem Tag das Bewusstsein für Brustkrebs unterstützen und am nächsten Ihre College-Football-Mannschaft anfeuern? Der Bildschirm wird sofort aktualisiert. Die Staaten erhalten weiterhin Einnahmen für diese Spezialkategorien, sodass die Bürokratie nicht zu kurz kommt.

Diese dynamische Funktion erstreckt sich auch auf Notfallnachrichten. Die Schilder können Amber Alerts oder Unwetterwarnungen anzeigen und damit die digitalen Schilder auf Autobahnen widerspiegeln. Flottenbesitzer haben noch stärkere Argumente für die Einführung.

  • Erneuerung der Fernregistrierung für kilometerweit entfernte Fahrzeuge.
  • Echtzeit-GPS-Tracking für jeden LKW in der Flotte.
  • Automatisierte Brückenmautzahlungen.
  • Zukünftige Integration mit Parkuhren.

Unternehmen können auch Werbung auf ihren Tags anzeigen. Boston betont, dass dies nur dann legal ist, wenn Fahrzeuge legal geparkt sind. Fahrende Fahrzeuge können nach heutiger Auslegung nicht als mobile Werbetafeln eingesetzt werden. Aber für Lieferflotten, die an Hubs sitzen, ist es kostenlose Immobilie.

Sicherheit im Straßenverkehr und online

Die physische Haltbarkeit ist bei jedem Bildschirm ein Problem. Boston vergleicht die Konstruktion des RPlate Pro mit laminiertem Sicherheitsglas in einer Windschutzscheibe. Ein Stein könnte die Oberfläche aufbrechen. Es könnte ein Spinnennetz sein. Aber es wird nicht zerbrechen. Die zugrunde liegenden Daten bleiben lesbar. Die Einhaltung der Sichtbarkeitsgesetze ist zwingend erforderlich. Der Text muss aus normaler Entfernung lesbar sein.

Digitale Sicherheit ist die größere Hürde. Boston behauptet, die Plattform verwende dieselben Verschlüsselungsprotokolle wie Online-Banking. Sie haben sich mit der ACLU und der Electronic Frontier Foundation beraten. Transparenz ist das Verkaufsargument.

Fahrer haben die volle Kontrolle über den Datenaustausch. GPS-Tracking ist optional. Wenn Sie es ausschalten, verlieren Sie die Funktion zur Ortung gestohlener Fahrzeuge. Ihre Privatsphäre bleibt jedoch gewahrt. Es gibt keine erzwungene Datenerfassung.

Wie viel kostet es?

Das RPlate Pro ist derzeit in Kalifornien erhältlich. Es ist auch für Arizona, Texas und Florida zugelassen. Der Preis ist hoch. 599 $ für die Hardware. 8 $ pro Monat für den Serviceplan.

Das sind erhebliche Vorlaufkosten. Aber Boston geht davon aus, dass die Preise sinken werden, wenn die Technologie skaliert. Ziel ist es, an jedem Fahrzeug ein Kennzeichen zu haben. Es bietet Konnektivität für ältere Autos, denen moderne Telematik fehlt. Reviver Auto plante für 2018 eine Expansion in fast ein Dutzend Bundesstaaten. Die internationale Einführung folgte.

Das System funktioniert, weil es mit der DMV zusammenarbeitet, anstatt sie zu bekämpfen. Der Prozess ist bürokratisch. Es ist langsam. Aber es ist funktionsfähig.

New York führte 1901 die Einführung der ersten Nummernschilder ein. 1918 wurden sie von allen Bundesstaaten vorgeschrieben. Seitdem haben sie sich kaum verändert. Bisher. Das RPlate Pro ist nur der Anfang. Ob es hält, bleibt abzuwarten.