Die Technik funktioniert. Normalerweise.
Wenn Waymo reibungslos läuft, ist es magisch. Wann kommt es zu Störungen? Es wird seltsam. Manchmal gefährlich. Manchmal einfach nur absurd.
Das ist die Realität für Buckhead. Dieses gehobene Stück Atlanta, Georgia. Bewohner dort berichten in letzter Zeit über etwas Seltsames. Dutzende autonome Autos tauchen gerade auf. Keine Passagiere. Keine Reiter. Ich fahre einfach stundenlang durch eine Sackgasse.
„Bis zu 50 Waymo-Fahrzeuge fuhren herum… zwischen 6 und 17 Uhr.“
Stellen Sie sich vor, Sie stehen früh auf. Du schaust nach draußen. Fünfzig fahrerlose Autos kreisen um Ihr Haus wie Geier und warten auf einen Kadaver, der nicht da ist.
Einheimische sind genervt. Sicher. Aber der Lärm ist nicht das Hauptproblem. Es ist Sicherheit. Kinder laufen dort. Haustiere laufen frei. Ein Meer aus silbernen Minis und Jaguars, die durch die Schleife rasen, fühlt sich falsch an. Warum tun sie das? Waymo hat es nicht gesagt.
Die Green Sign-Lösung
Was haben die Nachbarn also gemacht? Sie nahmen die Sache selbst in die Hand. Buchstäblich.
Jemand hat ein leuchtendes, fluoreszierendes grünes Schild aufgestellt. Es zeigte ein Kind, das die Straße überquerte. Ein einfacher visueller Hinweis, um den Algorithmen mitzuteilen: Nicht betreten.
Hat es funktioniert? Irgendwie.
Die Autos kamen nicht mehr in den Kreis. Erfolg, oder? Nicht ganz. Stattdessen gerieten die Roboter in Verwirrung. Oder stecken geblieben. Oder beides.
Bis zu acht Fahrzeuge kamen schließlich zum Stehen. Sie erstarrten. Dann begannen sie rückwärts zu fahren. Mitten auf der Straße fuhr er verzweifelt Dreipunktkurven. Es sah albern aus. Wie Autos, die versuchen, im Treibsand zu tanzen. Die Bewohner konnten sich zunächst ein Lachen nicht verkneifen. Aber dann wird einem klar, warum irgendjemand wütend sein sollte. Sie können nicht parken. Du kannst nicht gehen. Und Sie wissen nicht, was diese Maschinen denken.
Eine korporative Nicht-Antwort
Waymo antwortete schließlich. Ihre Aussage war glatt. Sehr poliert.
Sie teilten Road & Track mit, dass sie „dieses Routing-Verhalten behoben“ hätten.
Vage, oder? Keine Grundursache. Keine technische Erklärung. Nur ein Versprechen, dass es ihnen wichtig ist, „gute Nachbarn“ zu sein. Sie erwähnten auch Sicherheitsstatistiken. Über 500.000 Fahrten pro Woche landesweit. Große Zahlen. Sie behaupten, der Dienst reduziere Verkehrsunfälle. Vielleicht tut es das. Vielleicht nicht.
Die Ironie ist spürbar. Sie schätzen die Beziehung zu Atlanta. Doch Hunderte Autos fahren ziellos umher, bis Menschen ein selbstgemachtes Schild anbringen.
Das System habe sich bewährt, heißt es. Respektvoll, behaupten sie. Aber schauen Sie sich ein Video an, in dem acht autonome Fahrzeuge mitten im Nirgendwo Rückwärts-Donuts machen? Sie fragen sich, ob der Code es besser weiß als die Treiber.
Es funktioniert, bis es nicht mehr funktioniert.
