Berechnung der tatsächlichen Maiskosten für den Betrieb eines Toyota Camry mit Ethanol

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Die Ölpreise schwanken stark. Natürlich wollen die Menschen Optionen. Maisbauern sagen, Ethanol sei die Lösung. Theoretisch ist es ganz einfach. Zucker aus Mais fermentieren. Destilliere es. Sie erhalten Ethylalkohol. Mischen Sie es mit Gas und Sie erhalten Gasohol.

Nach Angaben der Renewable Fuels Association machen mit Ethanol gemischte Kraftstoffe 12 Prozent des gesamten in den USA verkauften Kraftstoffs aus. Mit reinem Ethanol können modifizierte Autos betrieben werden. Aber wenn man damit ein Standardauto fährt, ändert sich die Rechnung. Hart.

Schauen wir uns die Zahlen an. Nehmen wir an, Sie fahren einen Toyota Camry. Es war der Bestseller im Jahr 2000. Das Automatikgetriebe erreicht 30 Meilen pro Gallone (mpg) mit Straßenbenzin. Benzin hat eine höhere Energiedichte. Eine Gallone Gas entspricht 1,5 Gallonen Ethanol.

Wechseln Sie zu Ethanol. Ihr Camry sinkt auf 20 mpg. Das ist ein bedeutender Erfolg.

Fügen Sie nun Distanz hinzu. Von Los Angeles nach New York sind es 2.774 Meilen. Oder 4.464,2 Kilometer. Für die gesamte Strecke benötigen Sie Treibstoff.

Die Maiserträge sind nicht unendlich. Untersuchungen der Cornell University zufolge produziert ein Hektar Land etwa 7.110 Pfund Mais. Sie können daraus 328 Gallonen Ethanol verarbeiten. Dieses Verhältnis beträgt ungefähr 26,1 Pfund Mais pro Gallone Kraftstoff.

Die Mathematik hinter der Reise

Ermitteln Sie zunächst die Kraftstoffmenge. In metrischen Mengen benötigen Sie etwa 525,2 Liter Ethanol.

Da für die Herstellung einer Gallone 26,1 Pfund Mais benötigt werden, müssen Sie das erforderliche Gesamtgewicht berechnen. Das entspricht metrisch etwa 1.642 Kilogramm Mais.

Dafür braucht man keine riesige Farm. Sie benötigen etwas mehr als einen halben Hektar Mais. Das scheint beherrschbar. Bis man sich die Inputkosten anschaut.

Die versteckten Energiekosten

Der Maisanbau ist energieintensiv. Cornell weist darauf hin, dass allein für die Bepflanzung, den Anbau und die Ernte eines Hektars etwa 140 Gallonen fossiler Brennstoff benötigt werden. Damit belaufen sich die Vorproduktionskosten auf etwa 1,05 US-Dollar pro Gallone Ethanol. Nur um an das Rohmaterial zu kommen.

Die Verarbeitungsanlage verursacht noch mehr Schmerzen. Das Getreide wird zerkleinert. Enzyme werden hinzugefügt. Hefe vergärt die Mischung zu Alkohol. Anschließend wird es auf eine Reinheit von 85–95 Prozent destilliert. Sie müssen es mit etwas Benzin denaturieren, damit es nicht als Getränkealkohol besteuert wird.

Die Endkosten für Ethanol in Kraftstoffqualität liegen bei etwa 1,74 US-Dollar pro Gallone. Variablen ändern diese Zahl. Subventionen schon. Das Wetter schon. Aber die grundlegende Energieökonomie ist steil.

„In den Verarbeitungsbetrieben verschlechtert sich die Energiewirtschaft“, heißt es im Cornell-Bericht.

Lohnt es sich? Hängt von Ihrer Definition von „Alternative“ ab. Wenn Sie es durch einen geringen CO2-Fußabdruck definieren, vielleicht. Wenn man es durch den Nettoenergiegewinn definiert, werden die Zahlen unklar. Um das Land zu durchqueren, braucht man einen halben Hektar. Sie verbrauchen fossile Brennstoffe, um den Mais anzubauen. Sie geben mehr fossile Brennstoffe aus, um daraus Treibstoff zu machen.

Es ist ein Kreislauf. Eine komplexe Sache. Und der Preis ist höher, als den meisten Autofahrern bewusst ist.

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  • Verband für erneuerbare Brennstoffe

  • Datenzentrum für alternative Kraftstoffe: Ethanol

  • Planet Grün

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