Skoda wartet nicht. Der KAROQ der nächsten Generation kommt im Jahr 2028. Das klingt weit weg, aber der Zeitplan ist aggressiv.
Normalerweise dauert der Bau eines Autos vier Jahre. Diesmal? Drei. Vielleicht sogar weniger. Sie wollen mit dem voranschreiten, was Johannes Neft „China-Geschwindigkeit“ nennt. Es ist eine direkte Herausforderung für Konkurrenten wie Nissan Qashqai und Kia Sportage, die sich deutlich weiterentwickelt haben. Doch der eigentliche Druck kommt aus dem Osten. Value-heavy imports like the Jaecoo 7 are flooding the market. Skoda kann es sich nicht leisten, langsam zu sein.
Nicht, dass sie Abstriche machen würden. Platz ist wichtig. Fahrkomfort ist wichtig. Sie geben ihr Simply Clever -Erbe nicht wegen eines Kalenders auf. Nachhaltigkeit ist jedoch der Schlüssel. Es wird vorne und in der Mitte im Inneren sein.
„Wir werden das im ‚China-Tempo‘ machen.“
— Johannes Neft, Leiter der technischen Entwicklung bei Skoda
Warum so gehetzt?
Der aktuelle KAROQ hat sich gut verkauft. Über 102.001 Einheiten im Jahr 2025. Etwa 10.000 allein im Vereinigten Königreich. Die Produktion ist nun schon ein Jahrzehnt her. Beliebt? Ja. Stagniert? Auch ja.
Die Unsicherheit hat jahrelang die Dynamik gebremst. Die EU-Emissionsvorschriften änderten sich ständig. Skoda hielt inne. Sie konnten dem Modell der zweiten Generation kein grünes Licht geben, während die Vorschriften tanzten. Jetzt? Die Regeln sind klar genug, um handeln zu können. Alle Systeme gehen.
Der VW-Konzern beschleunigt alles. Es ist eine Reaktion auf agile chinesische Hersteller. Sie nutzen bestehende Plattformen. MQB Evo passt hier perfekt. Wird vom VW Golf, Superb und sogar vom Kodiaq verwendet.
Wenn Sie eine Plattform bereit haben, können Sie Monate sparen. Vielleicht ein Jahr. Es geht um Synergien. Neft sagte es ausdrücklich: „Sobald man etwas hat, kann man viel schneller sein.“*
Wenn Sie also das Warten hassen, gibt es auf Gebrauchtmärkten ältere KAROQs für nur 8,80 £. Aber warte. Das Neue wird anders sein.
Der Motor: Nicht elektrisch (sondern Hybrid)
Erwarten Sie hier kein reines Elektrofahrzeug. Dieser Platz wird vom preisgekrönten ELROQ eingenommen.
Suchen Sie stattdessen nach Hybridisierung. Ein großer Wandel für ein Verbrennerauto in Europa. Neft sieht Hybridtechnologie als wesentlich für Flexibilität an.
An erster Stelle steht der Vollhybrid. Debüts im Golf und T-ROC später in diesem Jahr. Kommt auch zum Octavia. Was steckt unter der Haube?
- 1,5-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit Turbolader
- Zwei Elektromotoren (einer treibt die Räder an, einer erzeugt Energie)
- Winzige 1,6 kWh -Batterie im Kofferraumboden
Kein Stecker erforderlich. Rein elektrischer Antrieb unterstützt die Effizienz. Denken Sie an niedrigere Treibstoffkosten, nicht an größere Reichweiten.
Es gibt auch Plug-in-Hybrid-Optionen. So wie es der Kodiaq getan hat. Diese könnten später oder parallel zum Start erfolgen.
Eines ist klar: Reichweitenangst ist nicht der primäre Designtreiber. Bequemlichkeit ist.
Äußeres: Solide moderne Evolution
Noch keine Spionageaufnahmen. Keine Teaser. Nur Konzepthinweise.
Vision O -Konzeptautos zeigen den Weg in die Zukunft. Es repräsentiert die Weiterentwicklung der Modern Solid -Philosophie. Erwarten Sie schwarze Schleifen rund um den Kühlergrill. Geformte Hauben. Scharfe Lichter.
Warten. Wird das nicht wie jeder andere Skoda aussehen?
Der Designer Romain Bucaille sträubt sich gegen die Idee der Wiederholung. „Ein Computer kann es skalieren“, argumentiert er. „Man braucht keine Designer, wenn man einfach alles wiederholt.“
Der neue KAROQ braucht Persönlichkeit. Dennoch muss es dazugehören. Optisch prallen Eisautos und Verbrennerautos mittlerweile meist aufeinander. Skoda lehnt diese Spaltung ab. Ein Showroom-Feeling. Eine Markenidentität.
Ganz gleich, ob es Benzin verbrennt oder nachts aufgeladen wird, es soll sich wie zu Hause anfühlen. Das ist ein heikler Trick. Das Wesentliche beibehalten, das Design weiterentwickeln, Loyalisten nicht entfremden, neue Käufer nicht langweilen.
Erwarten Sie größere Kühlergrillöffnungen. Markentypische Vertikallamellen nahtlos integriert. Nicht aggressiv. Zuversichtlich.
Innenraum: Screens trifft auf Scrubs
Große Displays sind unvermeidlich. Neues Android-basiertes Infotainment kommt. Hoffentlich bleiben die physischen Klimaknöpfe bestehen. Sie erscheinen auf dem Flaggschiff PEAQ. Guter Schachzug.
Simply Clever kehrt zurück. Tut das immer.
– Regenschirm in der Fahrertür
– Eiskratzer in der Heckklappe
Boffins haben wahrscheinlich auch neuere Tricks parat. Preislich bleibt es konkurrenzfähig. Aktuelle Modelle beginnen unter 31.000 £. Die Version 2028 wird nicht weit davon abweichen. Hybridversionen kosten zwangsläufig mehr, aber nicht übermäßig.
Skodas Strategie gleicht Verbrennungsmotor und Elektro gleichermaßen aus. Solange die Leute Benzinautos kaufen, baut Skoda Benzinautos. Solange es rechtlich machbar und gefordert ist, werden sie nicht aufgeben.
Bis Ende nächsten Jahres bekommen sogar der FABIA und der KAMIQ Mildhybride. Genau wie der VW Polo.
Für niemanden in Europa verlangsamt sich derzeit alles. Geschwindigkeit gewinnt.
Was passiert, wenn auch chinesische Konkurrenten ihre Hybridstrategien anpassen? Will Skoda’s three-year cycle keep them ahead or leave them behind?
Die Zeit verrät es.
