Es ist leicht, den Hopper anzuschauen und zu schielen, bis man den Geist des BMW C1-Rollers aus den frühen 2000er-Jahren sieht. Oder vielleicht der Renault Twizy. Der Veemo auch. Es ist die vertraute Silhouette eines winzigen geschlossenen Fahrzeugs. Aber der Hopper, entworfen von der deutschen Firma Hopper Mobility, ist eine Kuriosität. Es hat eine dreirädrige Konfiguration mit offenen Seiten. Es ahmt den Komfort und die Fahrposition eines Autos nach. Es ist eine Überraschung. Eigentlich handelt es sich um ein Elektrofahrrad.
Diese Unterscheidung ist wichtig. Da es ein E-Bike ist, teilt es sich nicht nur die Straße mit dem Verkehr. Es können auch Radwege genutzt werden. Der Motor sitzt in der Hinterradnabe. Es leistet 250 Watt. Die gesetzliche Begrenzung der unterstützten Geschwindigkeit liegt bei 25 km/h. Die Stromversorgung erfolgt über einen austauschbaren 1.440-Wh-Akku. Der Hersteller gibt eine Reichweite von 65 Kilometern an. Mit einer optionalen Photovoltaikanlage auf dem Dach können Sie diese Reichweite noch etwas erweitern.
Wie der Hopper anders funktioniert
Es gibt keine Kette. Anstelle einer mechanischen Übertragung treibt das Treten einen Generator an. Dadurch wird Ihre mechanische Kraft in Strom für den Motor umgewandelt. Es ist ein einzigartiges Setup.
Vorne sorgen zwei 20-Zoll-Räder für Stabilität. Hinten sitzt ein 10-Zoll-Rad im Roller-Stil. Es gibt keinen Lenker. Sie steuern mit einem Rad. Vorne sitzt ein digitales Armaturenbrett, ähnlich wie bei einem Kleinstwagen. Das Fahrzeug verfügt über einen Scheibenentfroster. Eine richtige Feststellbremse ist im Lieferumfang enthalten. Vorne sind zwei Ampeln angebracht.
Der Hopper ist ein echter Ausreißer auf der Straße. Es sieht aus wie ein Auto, ist aber rechtlich und mechanisch ein Elektrofahrrad.
Kommerzielle Verfügbarkeit und Spezifikationen
Hopper Mobility plant einen kommerziellen Rollout. Sie wollen eine Passagierversion anbieten. Eine Cargo-Variante ist ebenfalls auf dem Tisch. Beide könnten eine Nutzlast von 160 Kilogramm transportieren, inklusive Benutzer. Derzeit sind nur wenige Exemplare zum Testen im Umlauf. Die Marke plant, den Hopper zunächst in Deutschland zu verkaufen. Vorbestellungen sind möglich. Der Preis ist auf 13.500 Euro festgelegt.
Warum der hohe Preis für ein Fahrrad? Du bekommst ein Lenkrad. Ein Dashboard. Entnebelung. Es ist nicht nur ein Rahmen und Drähte. Es ist ein vollständig geschlossenes Cockpit auf drei Rädern. Es ist ein leichtes Auto für den Stadtverkehr.
Für wen ist das? Jemand, der Wetterschutz ohne Kfz-Versicherungskosten möchte. Jemand, der Staus auf Radwegen umgehen will. Es ist eine spezifische Nische. Eine seltsame Sache.
Die Vorbestellungen sind live. Die Testphase ist noch nicht abgeschlossen. Der Rest der Welt schaut zu. Wird der Preis von 13.500 Euro halten? Oder bleibt es eine Kuriosität für Early Adopters? Die Antwort liegt darin, wie viele Menschen tatsächlich das Lenkrad in die Pedale treten wollen, um zu arbeiten.






























